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Psychotherapie in der "Corona"-Zeit

Die vorsichtigen Öffnungsschritte ebnen den Weg zurück zur Normalität. Im Rahmen der Öffnungsverordnung gibt es keine Ausgangsbeschränkungen mehr. Das Haus darf also wieder rund um die Uhr ohne Vorliegen eines Grundes verlassen werden. Dennoch gelten bewährte Sicherheitsmaßnahmen.

In der psychotherapeutischen Praxis sind persönliche Gespräche grundsätzlich auch ohne FFP2-Maske oder Mund-Nasen-Schutz erlaubt, sofern Vorkehrungen zur Vermeidung der Übertragung von Tröpfcheninfektionen getroffen werden (wie Abstand über zwei Meter mit regelmäßigem Lüften). Wenn möglich halten Sie sich bitte an die sogenannten 3-G-Regel ("geimpft, getestet, genesen"), obwohl ein 3-G-Nachweis in der Psychotherapie nicht erforderlich ist. Übrigens: Ich konnte bereits die "COVID-19"-Schutzimpfung erhalten.

Schutzmaßnahmen in der Praxis

Zur Sicherheit wurde der Abstand der Sessel auf drei Meter vergrößert; außerdem wird für folgende Hygiene-Maßnahmen und Verhaltensregeln gesorgt:

Zusätzlich wird der Praxisraum nach jedem Gespräch ausgiebig gelüftet.


Therapie via (Video)-Telefonat

Als Psychotherapeut biete ich auf Wunsch auch psychotherapeutische Beratung via Telefon oder Videotelefonat an. Zur Video-Therapie nütze ich die Software "Jitsi", die sowohl am Computer als auch mittels Mobiltelefon funktioniert. "Jitsi" ermöglicht eine anonyme sowie abhörsichere Video-Kommunikation übers Internet und gewährleistet damit die psychotherapeutische Verschwiegenheit, maximalen Datenschutz und Datensicherheit, da alle Daten abhörsicher verschlüsselt werden. Übrigens: im Lockdown gilt die gesetzliche Ausnahmeregelung, sodass Videoberatung auch als Psychotherapie anerkannt wird und mit der Krankenkassa verrechnet werden kann.

Anleitung zur Videoberatung


Psychotherapie im Gehen (1.4.-30.9.)

Im psychotherapeutischen Gespräch im Freien kann der "Corona"-Mindestabstand von 1-1.5 Meter sehr gut garantiert werden werden; außerdem ist das Tragen einer Schutzmaske in der Natur nicht erforderlich.

Regelmäßiges Gehen verlängert nicht nur die Lebenserwartung. Gehen lindert z. B. Stress und Müdigkeit schon nach zehn Minuten, regt die Ausschüttung von Glückshormonen (wie Endorphin und Serotonin) an, macht entspannt und reduziert Depressionen oder Angstzustände. "Psychotherapie bewegt" nutzt diesen Doppeleffekt des Gehens. Therapeutische Interventionen werden beim Gehen in der Natur genützt, um ein Maximum an Selbstheilungskräften zu aktivieren. Es geht darum eigene Fähigkeiten zu aktivieren, um Aufgaben selber bewältigen zu können. Übrigens: in einer Psychotherapie im Gehen ist "Gipfel-Erklimmen" wenig hilfreich. Im Vordergrund stehen Bewegung und Ziele, die individuell gesetzt werden.


Aktuelle Corona-Ampel in Graz